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Freitag, 12.02.10
Jusos Rheingau-Taunus kritisieren Peter Beuth Kategorie: Jusos Rheingau-Taunus, Jusos Hessen-Süd
"Die Äußerungen sind absolut inakzeptabel"Der Juso-Verband Rheingau-Taunus und der Landesvorstand der hessischen Jusos kritisierten scharf die Äußerungen des hessischen CDU-Generalsekretärs und Landtagsabgeordneten für den Untertaunus Peter Beuth zur hessischen Steuerfahnderaffäre. „Ein solches Verhalten des CDU Generalsekretärs ist nicht zu entschuldigen und absolut inakzeptabel“, so die stellvertretende Juso Landesvorsitzende und stellvertretende Juso-Kreisvorsitzende Svenja Feth. Beuth hatte in den ZDF-heute Nachrichten die vier zwangspensionierten Steuerfahnder als „querulatorische, sich selbst überschätzende Durchschnittsbeamte“ bezeichnet.„Wir Jusos fordern Peter Beuth auf, sich bei den Opfern der Hetzkampagne der hessischen CDU zu entschuldigen“, so Sebastian Busch, Vorsitzender der Jusos im Kreis. Gleichzeitig fordern die Jusos die CDU-Landtagsfraktion auf, Peter Beuth als Obmann des Untersuchungsauschusses im hessischen Landtag zurückzuziehen. „Es zeigt sich, dass Herr Beuth in dieser Angelegenheit bereits eine vorgefertigte Meinung hat und keinesfalls offen für die Ergebnisse des Ausschusses ist.“, so Feth weiter. Wer öffentlich Menschen beleidige, sei offensichtlich in einem objektiven Ausschuss fehl am Platze. Es sei absolut inakzeptabel, dass der CDU-Generalsekretär durch seine Äußerungen die Opfer des Steuerfahnderskandals weiterhin persönlich diffamiere und somit das Mobbing-Verhalten weiterhin fortsetze. „Offensichtlich geht die CDU-Fraktion mit einer abgeschlossenen Meinung in die Ausschussarbeit und hat ihr Urteil schon gefällt.“, mutmaßen Busch und Feth. |
